ausbrach und La Fortuna das einzige Dorf
war, was den Ausbruch überstanden hat. Es ist einer der
touristischsten Orte in Costa Rica, da hier die Nähe zum aktiven
Vulkan Arenal gegeben ist sowie ist es ein guter Ausgangspunkt für viele
Touren.
Wir haben unsere zwei Tage am Arenal
mit einer Kajakfahrt im „Rio Blanco“ sowie mit einer Wanderung im
Nationalpark, der um den Vulkan liegt, verbracht. Leider ist es mir
nicht wirklich gut möglich euch nahe zu bringen, wie schön es ist
hier die Natur erleben zu dürfen. Unsere Kayaktour durch die Wälder
war einer der erholsamsten Tage meiner Reise. Wie sehr ich es
genießen kann in der Natur zu sein und wie viel mir das gibt, hätte
ich niemals für möglich gehalten.
Hier mal ein bisschen Ameisenkunde.
Ganz genau möchte ich euch von Blattschneiderameisen berichten.
Nicht einfach zum nächsten Absatz springen, lest das mal, es ist
wirklich interessant. Uns sind diese kleinen „Straßen“ mit
Blattschneiderameisen wirklich sehr oft aufgefallen und immer wieder
musste ich stehen bleiben und habe beobachtet, wie jede der Ameisen
ein Stück kräftiges, hellgrünes Blatt – weit größer als sie
selbst – in eine Richtung transportiert. Die Straßen sind über
Kilometer zu verfolgen und es kann beobachtet werden, dass Millionen
von Ameisen in einer Kolonie arbeiten und aus den Blättern die
Blattschnipsel ausschneiden. Dabei arbeiten sie mit genauer
Nasenbären,
endlich auch den für Costa Rica berühmten Tucan sowie am Abend die
farbenfrohen Frösche, stand dann noch ein Bad in Thermalquellen auf
dem Programm. Es war kein angelegtes
Bad, wo das Wasser von den
natürlichen Quellen in die Becken gekippt werden und dann
unverschämt hohe Eintrittspreise verlangt werden. Wir fuhren ein
Stück vom Nationalpark mit dem Bus, dann hieß es wir sollen uns all
im Bus nackisch machen, natürlich bis auf den Bikini, und dann
liefen wir so im Dunkeln eine Straße und einen Waldweg entlang, um
zu den Bädern zu kommen. Das alleine war schon richtig lustig und
eher ungewöhnlich. Erwartet hat uns dann ein Bad im Dunkeln, mit
Kerzenschein und
einem Cocktail. Dabei wurde uns mit Schlamm das
Gesicht einmassiert mit dem Versprechen, dass wir anschließend
mindestens 10 Jahre jünger aussehen. So saßen wir dann im warmen
Wasser, mit unserem Cocktail und großen Erwartungen auf unser neues
Äußeres.
Für unsere letzten Tage zog es uns in
die Karibik nach Puerto Viejo. Obwohl es bei Touristen sehr beliebt
ist, war der kleine Ort sehr überschaubar und doch eher ruhig. Aus
den Bars schallt Salsamusik, am Strand kann man es sich mit Cocktails
unter den Palmen gut gehen lassen und das
karibische Feeling fließt
durch das Blut. Wenn ich mich jetzt zurück erinnere, habe ich ohne
zu übertreiben, meine Wasserflasche für die fünf Tage gegen
Cocktails eingetauscht. Ich kann mich nicht erinnern etwas anderes
getrunken zu haben. Zwischen den Cocktails haben wir aber auch zwei
Ausflüge gemacht. Zum einen war ich tauchen, was ganz schön war,
aber wo das Abschleppen des
Bootes doch noch spektakulärer war. Der
Motor ging nicht mehr an und so mussten wir alle über Bord springen
und das Boot zum Ufer ziehen. Schnell wurde ein neuer Motor eingebaut
und die Tour ging weiter.
karibische Feeling fließt
durch das Blut. Wenn ich mich jetzt zurück erinnere, habe ich ohne
zu übertreiben, meine Wasserflasche für die fünf Tage gegen
Cocktails eingetauscht. Ich kann mich nicht erinnern etwas anderes
getrunken zu haben. Zwischen den Cocktails haben wir aber auch zwei
Ausflüge gemacht. Zum einen war ich tauchen, was ganz schön war,
aber wo das Abschleppen des
Bootes doch noch spektakulärer war. Der
Motor ging nicht mehr an und so mussten wir alle über Bord springen
und das Boot zum Ufer ziehen. Schnell wurde ein neuer Motor eingebaut
und die Tour ging weiter.
Der zweite Ausflug ging in den Cahuita
Nationalpark. Den Park haben wir zu Fuß durch den Dschungel erkundet. Gehen die Wegen nicht weiter, muss man durchs Wasser weiter, bis irgendwann der Weg weiterführt. Beendet haben wir den Tag mit
einem Schnorchelgang. Dabei hat meine Kati zum ersten Mal
einen Hai gesehen und stand anschließend ganz schön unter einem
positiven
Schock. Nach fünf Tagen haben wir die Karibik verlassen
und uns auf den Rückweg nach San Jose gemacht, allerdings nicht ohne
vorher noch ein absolutes Highlight auf unserer Reise zu erleben.
Raftingstrecken der Welt.
Unsere Fahrt geht über eine Strecke von ca. 30 km, was ungefähr 4
Stunden Fahrt entsprechen. Wir wurden am Morgen in Puerto Viejo
abgeholt, bekamen noch ein ausgezeichnetes Henkersfrühstück und
dann, dann ging es mit zitternden Beinen los. Mit Weste und Helm
ausgestattet schaukelten wir die ersten Meter über den Fluss. Als es
denn hieß, dass die ersten großen Strömungen kommen rutschte uns
das Herz noch mal kurz die Hose. Waren diese dann aber überstanden,
hatten wir nur
noch richtig viel Spaß und das kann man definitiv
auch auf den Bildern sehen. Was für ein Erlebnis, was ich auf gar
keinen Fall missen möchte und wo ich wieder einmal froh bin, es
einfach ausprobiert zu haben und über meinen Schatten gesprungen
bin.
Am Tag darauf mussten wir von Costa
Rica Abschied nehmen. Es war eine tolle Zeit, die mich der Natur
wieder ein großes Stück näher gebracht hat. Nachfolgend bekommt
ihr eine kleine Sammlung von Bildern die Kathleen gemacht und anschließend meine Aufnahmen. Alle
Bilder zeigen mich auf der Suche nach Vögeln, Schmetterlingen,
andern Tieren oder wie die Menschen in Costa Rica sagen würden: „Auf der
Suche nach Pura Vida!“
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| Selbst zwischen den Tauchgängen war ich unterwegs. |
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