
Vor ein paar Tagen waren wir im
Preußenpark in Berlin und gleichzeitig auf einen thailändischen
Essensmarkt. Die Küche ist ganz genau wie in Thailand und nicht wie
in den thailändischen Restaurants bei uns. Du kaufst dir das Essen
bei den Damen, die das Essen dort zubereiten und packst dich auf den
Rasen. Und das mitten in Berlin. Ich habe sie direkt auf Englisch
angesprochen weil ich mich total nach Thailand versetzt gefühlt
habe. Udo hat sich schlapp gelacht.Die nächsten weiteren Reisen sind nun auch gebucht. Am 21. September geht es nach Kapstadt für vier Wochen. Ich werde dort einen Englischkurs machen der mich auf die Reisen, die ich dann allein machen werde, vorbereiten soll. Ohne den Held bin ich doch ganz schön aufgeschmissen was die Verständigung angeht. Dann werde ich noch ein wenig in Afrika reisen. Auf jeden Fall zu den Victoria Falls und in den Krüger Nationalpark. Aber das plane ich dann von dort aus. Anfang November bin ich dann wieder für eine kurze Zeit hier. Wo genau hier ist, weiß ich allerdings noch nicht. Im Dezember geht es dann nach Hanoi, Singapur und Saigon. Aufregend. Ich habe über ein Reiseportal ein richtig günstigen Flug für diese Strecke gefunden und einfach auf buchen gedrückt. Es ist ja möglich.
Was die Auszeit mit mir nach drei Monaten macht ... Sie macht mich gelassen, sie lässt mich genießen und macht mich langsam. Wenn alles etwas länger dauert, dann habe ich die Zeit. Beispielsweise an der Kasse im Supermarkt, wenn der Bus Verspätung hat oder der Kellner uns nach 10 Minuten immer noch nicht gesehen hat. Ich habe Zeit. Wenn mein Besuch mich heute fragt was machen wir morgen, dann sage ich das entscheiden wir morgen. Früher konnte ich jedem sagen was ich in drei Monaten an jedem Tag der Woche mache. Ich weiß nicht welcher Wochentag ist und ich trage keine Uhr. Ich vermisse es nicht zu arbeiten, ich weiß was mit mir anzufangen und finde Gefallen daran das Leben zu leben. Und das haben mir so einige Leute nicht zugetraut!!! Ich lebe ohne Fernsehen, ich lebe ohne meine gewohnte Umgebung und persönlichen Sachen und mit wenig Kleidung. Und es geht. Ich werde mich definitiv von mindestens der Hälfte an Kleidung trennen wenn ich wieder Zugriff zu meinen Wäschesäcken habe. Wenn ich mit Leuten spreche über meinen jetzigen Lebensabschnitt dann sagen sie oft, dass sie das nicht könnten. Nicht zu wissen wo sie die nächsten Monate sein werden oder leben ohne ihren persönlichen Sachen in vertrauter Umgebung. Ich finde es großartig. Für mich ist bisher mein Held mein Zuhause. Wo er ist, da bin ich Zuhause. Da brauche ich nicht ein eigenes Bett, meinen Zahnputzbecher oder meine Kaffeetasse. Ich bin ganz gespannt wie es ist allein unterwegs zu sein. Na ja ich werde auf jeden Fall berichten.
Bis ganz bald.
PS. Kauft euch die CD „Bis nach Toulouse“ von Philipp Poisel und lest das Buch „Das große Los“ von Meike Winnemuth.
Liebe Polizistenkati, vielen lieben Dank für das Buch. Ich habe es so genossen das Buch zu lesen und habe mir das Buch für schöne Augenblicke aufgespart um dann weiterzulesen. Und dein geschenktes Lesezeichen erinnerte mich dann immer wieder an Hamburg, das hat mir sehr gefallen. Ich werde das Buch noch ein zweites Mal lesen. Vielleicht ist mir ja was entgangen.
hey meine maus,
AntwortenLöschendu hast dir deine auszeit verdient und es ist schön zu hören wie du es geniesst. :) hier in hamburg haben wir auch einen tollen sommer. leider konnte ich ihn nicht so geniessen wie ich wollte. ich versuch derzeit mein motivation wieder zu finden und hoffe, dass mir das auch gelingt.
ja, das philli-album ist total super. er macht übrigens am 4. september einen stop im stadtpark. vielleicht führt dich deine weg ja noch für eine kurzbesuch hierher. ;)
ich drück dich janz dolle
kathleen